Initiative Coworking

 

Das Büro rückt näher

Ein Team von HHM Zug ging in Sachen Coworking ganz neue Wege und hat seine Initiative erfolgreich umgesetzt. Dabei haben die Teammitglieder nicht einfach nach etablierten Coworking-Spaces in ihrer Wohnregion Ausschau gehalten, sondern individuell abgestimmte Lösungen für sich bei Unternehmen gesucht; das auch unter Berücksichtigung entsprechender Spielregeln im Team.

Kategorie:

New Work

 

Keywords:

Co-Working

 

Projektleitung:

Tobias Müller, Mitglied der Geschäftsleitung HHM Zug mit Team aus HHM Zug Mitarbeitenden

 

Ecosystem-Partner

-

 

Projektzeitraum

2017 bis 2018

 

Weiterführende Links:

Projektbild

Ausgangslage

Wir wollten uns Gedanken machen, wie und wo wir in Zukunft arbeiten. Ist es noch zeitgemäss, dass der Arbeitnehmer lange Wege zum Arbeitgeber reist? Home-Office als Alternative ist bekannt, mit seinen Vor- und Nachteilen. Seit einiger Zeit ist Coworking in aller Munde. Mitarbeitende arbeiten in ihrem sozialen Umfeld und möglichst dort, wo sie wohnen.

 

Zielsetzungen & Technologie

Das Ziel des Teams war es, an möglichst vielen Tagen in der Nähe des eigenen Wohnorts zu arbeiten. Dort, wo man sich wohlfühlt, und dort, wo man sein soziales Umfeld hat. Mitarbeitende verbringen die Zeit nicht mit Pendeln, sondern nutzen sie für die Arbeit, haben gleichzeitig einen grösseren Freiraum für individuelle Bedürfnisse, sehen die Familie mehr. Die HHM Mitarbeitenden organisieren und nutzen dafür einen Coworking-Arbeitsplatz im Quartier, im Dorf oder in ihrer Stadt.

 

Vorgehen & Lösung

Erfolgsentscheidend für das Innovationsprojekt in Zug war, dass das Team intrinsisch motiviert war. Mit viel Eigeninitiative wurden individuelle Coworking-Spaces gesucht und gefunden. Meist waren das keine etablierten Coworking-Spaces, sondern beispielsweise Arbeitsplätze bei Architekten, anderen Planungsunternehmen usw. Dabei wurde das Team vom Arbeitgeber unterstützt.

 

Learnings & Ergebnisse

Die grösste Herausforderung ist, sicherzustellen, dass der Teamspirit nicht leidet. Der Mut, neue Wege zu gehen, bedingt gleichzeitig Vertrauen in die Mitarbeitenden. Dazu gehört auch, dass bspw. Fachplaner nicht mehr den Vorgesetzten «in Griffnähe» haben. Sie berichteten gleichzeitig, dass sie sich vermehrt in der Pflicht sehen, eine eigene Lösung zu finden, bevor man die Abkürzung via Chef nimmt. Sie fühlen sich in ihrer Selbstständigkeit gestärkt/gefördert, und das ist gut so.